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Neue Batterietechnologien
Auf dem Weg zur grüne(re)n Batterie von morgen

Das Gespräch führte Dr. Ilka Ottleben 5 min Lesedauer

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Batterien sind aus unserer heutigen modernen Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Doch gerade in Bezug auf Leistungssteigerungen und Nachhaltigkeit gibt es noch einiges an Entwicklungspotenzial. Wir haben mit einem Fraunhofer-Wissenschaftler über den aktuellen Stand der Forschung und das Potenzial neuer Batterietechnologien gesprochen.

„Die Batterietechnologie ist noch lange nicht am Ende ihrer Entwicklung angekommen“, sagt Jannik Jasper, Fraunhofer-Einrichtung Forschungsfertigung Batteriezelle FFB.(Bild:  Fraunhofer FFB)
„Die Batterietechnologie ist noch lange nicht am Ende ihrer Entwicklung angekommen“, sagt Jannik Jasper, Fraunhofer-Einrichtung Forschungsfertigung Batteriezelle FFB.
(Bild: Fraunhofer FFB)

Batterien gibt es in vielfältiger Form für die unterschiedlichsten Anwendungen, und die Forschung an neuen Lösungen schreitet stetig voran. Herr Jasper, welche Batterietypen gibt es, und wie definiert man deren Wirkungsgrad?

Jannik Jasper: Kommerzielle Batteriezellen werden typischerweise in drei unterschiedliche Zellformate unterteilt: Pouchzellen mit einem flexiblen Gehäuse aus einer Aluminium-Verbundfolie, prismatische Hardcase-Zellen mit einem festen Gehäuse meist aus Aluminium und Rundzellen, ebenfalls mit einem festen Metallgehäuse. Neben der Unterscheidung in Zellformate lassen sich Batteriezellen zudem nach den verwendeten Materialien und der Zellchemie unterteilen. Alle Batterietypen sind elementarer Bestandteil vieler Industriesegmente. Das Anwendungsportfolio reicht weit über das klassische Elektroauto hinaus.